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Krank in die Arbeit? Was uns Covid lehrt!

Nein, dieser Blog dreht sich nicht darum welche Strategie oder Lösungen es gibt, der Pandemie Herr zu werden. Er ist auch keine Abrechnung mit Realitätsverweigerern, Verschwörungstheoretikern, echten oder unechten Virologen…

Er behandelt ein Thema, das eigentlich seit Jahrzehnten wenig beachtet wird, nämlich krank in die Arbeit zu gehen!

In den letzten Jahrzehnten war es sehr oft – und man sieht es auch heute noch – dass Mitarbeiter mit Erkältungssymptomen trotzdem arbeiten gehen. Die Gründe dafür sind vielschichtig: sei es Angst um den Job, die Kollegen nicht im Stich zu lassen, notwendige Aufgaben zu erledigen. Kurzum, wenn man kranke Mitarbeiter fragt, warum Sie denn da seien, dann erhält man eine Fülle von Antworten…

Krank in die Arbeit? Keine gute Idee! Solange es keine Pandemie gab, wurde sogar manchmal honoriert, wenn man sich mit Schnupfen, Husten oder anderen viralen Symptomen in die Arbeit schleppte. So ein toller Mitarbeiter, er opfert sich auf!

Es ist keine gute Idee. Denn und das lehrt uns Corona: ein kranker Mitarbeiter fällt nicht auf, aber 10% krank oder in Quarantäne bedeutet einen Schaden für das Unternehmen. Und diesen Schaden richtet oft ein einziger übereifriger Mitarbeiter an! Die Devise lautet daher, mit Symptomen zu Hause bleiben!

Die Saga von «Erreichen der Herdenimmunität» ist auch so ein Thema für sich. Ist ja kein Problem, da sind ein paar Mitarbeiter krank und danach immun! Es erinnert mich – nachdem ich schon älteren Semesters bin – dass unsere Eltern oder Grosseltern uns bewusst zu anderen kranken Kindern steckten, wenn sie die berühmten «Kinderkrankheiten» bekamen wie Röteln, Blattern, Masern oder andere Viruserkrankungen. Für uns als Kinder war das teilweise wahrlich kein Honigschlecken, das kann mir jeder, der diese Krankheiten hatte, bestätigen. Ich kann mich heute noch an den schier unerträglichen Juckreiz erinnern. Damals gab es eben dafür kaum Impfungen und unsere Eltern waren immun dagegen, weil sie dies ebenfalls als Kindern hatten. Heute ist durch die für manche verwerflichen Impfungen Masern (fast) ausgerottet.

Wäre das auch ein Modell für heute? Alle Kinder und Jugendliche mit Covid zu infizieren, damit endlich die Herdenimmunität erzielt wird? Sie merken das doch gar nicht? Nein, weil eben der Götti (Pate) oder die Grosseltern einfach nicht immun sind. Es ist keine «Kinderkrankheit»!

Wer mit einer Virusinfektion oder viralem Infekt krank in die Arbeit kommt, ist kein «Held der Arbeit». Dieser real-sozialistische Begriff passt eigentlich hier ganz trefflich. Wer dies tut zeigt weder Respekt vor seinen Kollegen noch vor dem Arbeitgeber. Ganz im Gegenteil, er gefährdet andere und die Gesellschaft.

Daher: Krank in die Arbeit? Ein No-Go!

Das «Home-Office» wird auch hier ein «Game Changer» sein. Denn bisher war es so, dass man mit einer Krankheit dann tatsächlich überhaupt nicht arbeiten konnte. Heute ist das eigentlich für viele möglich! Egal ob Beinbruch oder Viruserkrankung, zumindest eine teilweise Tätigkeit ist im Home-Office mit unseren technischen Mitteln sehr oft möglich. Tatsächlich wird das eine spannende Frage in den nächsten Jahren: wie wird die Arbeitsunfähigkeit definiert, wenn man von zu Hause arbeiten kann? Denke die Politik und die Ärzteschaft wird sich hier extrem schwertun.

Ist der neue «Held der Arbeit» jener der krank im Home-Office arbeitet?

Nein, dieser Blog dreht sich nicht darum welche Strategie oder Lösungen es gibt, der Pandemie Herr zu werden. Er ist auch keine Abrechnung mit Realitätsverweigerern, Verschwörungstheoretikern, echten oder unechten Virologen…

Er behandelt ein Thema, das eigentlich seit Jahrzehnten wenig beachtet wird, nämlich krank in die Arbeit zu gehen!

In den letzten Jahrzehnten war es sehr oft – und man sieht es auch heute noch – dass Mitarbeiter mit Erkältungssymptomen trotzdem arbeiten gehen. Die Gründe dafür sind vielschichtig: sei es Angst um den Job, die Kollegen nicht im Stich zu lassen, notwendige Aufgaben zu erledigen. Kurzum, wenn man kranke Mitarbeiter fragt, warum Sie denn da seien, dann erhält man eine Fülle von Antworten…

Krank in die Arbeit? Keine gute Idee! 

Solange es keine Pandemie gab, wurde sogar manchmal honoriert, wenn man sich mit Schnupfen, Husten oder anderen viralen Symptomen in die Arbeit schleppte. So ein toller Mitarbeiter, er opfert sich auf!

Es ist keine gute Idee. Denn und das lehrt uns Corona: ein kranker Mitarbeiter fällt nicht auf, aber 10% krank oder in Quarantäne bedeutet einen Schaden für das Unternehmen. Und diesen Schaden richtet oft ein einziger übereifriger Mitarbeiter an! Ein Beispiel dafür ist z.B. die Werksschliessungen bei Miele. Die Devise lautet daher, mit Symptomen zu Hause bleiben!

Die Saga von «Erreichen der Herdenimmunität» ist auch so ein Thema für sich. Ist ja kein Problem, da sind ein paar Mitarbeiter krank und danach immun! Es erinnert mich – nachdem ich schon älteren Semesters bin – dass unsere Eltern oder Grosseltern uns bewusst zu anderen kranken Kindern steckten, wenn sie die berühmten «Kinderkrankheiten» bekamen wie Röteln, Blattern, Masern oder andere Viruserkrankungen. Für uns als Kinder war das teilweise wahrlich kein Honigschlecken, das kann mir jeder, der diese Krankheiten hatte, bestätigen. Ich kann mich heute noch an den schier unerträglichen Juckreiz erinnern. Damals gab es eben dafür kaum Impfungen und unsere Eltern waren immun dagegen, weil sie dies ebenfalls als Kindern hatten. Heute ist durch die für manche verwerflichen Impfungen Masern (fast) ausgerottet.

Wäre das auch ein Modell für heute? Alle Kinder und Jugendliche mit Covid zu infizieren, damit endlich die Herdenimmunität erzielt wird? Sie merken das doch gar nicht? Nein, weil eben der Götti (Pate) oder die Grosseltern einfach nicht immun sind. Es ist keine «Kinderkrankheit»!

Fehlender Respekt!

Wer mit einer Virusinfektion oder viralem Infekt krank in die Arbeit kommt, ist kein «Held der Arbeit». Dieser real-sozialistische Begriff passt eigentlich hier ganz trefflich. Wer dies tut zeigt weder Respekt vor seinen Kollegen noch vor dem Arbeitgeber. Ganz im Gegenteil, er gefährdet andere und die Gesellschaft.

Daher: Krank in die Arbeit? Ein No-Go!

Home-Office als Game-Changer?

Das «Home-Office» wird auch hier ein «Game Changer» sein. Denn bisher war es so, dass man mit einer Krankheit dann tatsächlich überhaupt nicht arbeiten konnte. Heute ist das eigentlich für viele möglich! Egal ob Beinbruch oder Viruserkrankung, zumindest eine teilweise Tätigkeit ist im Home-Office mit unseren technischen Mitteln sehr oft möglich. 

Tatsächlich wird das eine spannende Frage in den nächsten Jahren: wie wird die Arbeitsunfähigkeit definiert, wenn man von zu Hause arbeiten kann? Denke die Politik und die Ärzteschaft wird sich hier extrem schwertun.

Ist der neue «Held der Arbeit» jener der krank im Home-Office arbeitet? 

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